Über Matthias Morr
Im Urlaub gibt‘s für mich seit 2003 fast nur noch Kreuzfahrten. Mit der Aida Aura fing alles an, viele weitere Schiffe folgten.
Damals war ich 27 – und auch heute noch denken viele, dass das viel zu jung ist für eine Kreuzfahrt. Ihr, die Ihr auf dieser Seite seid, wisst natürlich, dass das völliger Blödsinn ist. Allerdings muss man schon schauen, welche Kreuzfahrt man bucht, damit man auch auf Gleichaltrige trifft.
Warum liebe ich nun ausgerechnet Kreuzfahrten? Erstens esse ich ganz gern – und der gastronomische Standard auf Schiffen ist nunmal vergleichsweise hoch. Auch wenn es da große Unterschiede gibt. Dann finde ich das Reisen mit vergleichsweise langsamen Tempo sehr entspannend. Und natürlich ist es toll, jede Menge Häfen zu entdecken. Und wenn ich mir überlege, wo ich noch nicht war, dann muss ich wirklich noch viele Kreuzfahrten machen…
Irgendwann kam nun der Gedanke: Warum nicht auch beruflich etwas mit Kreuzfahrten machen – als Kreuzfahrt-Blogger? Das bot sich an, denn ich arbeite seit 1995 als Journalist – zunächst bei Tageszeitungen, dann viele Jahre beim NDR-Hörfunk und seit einigen Jahren als selbständiger Videoproduzent. Das nötige Know-How war also da. Zunächst habe ich einige Schiffsvideos für Focus Online produziert. Weil nun 2008 die Celebrity Solstice ein vom internationalen Markt sehnsüchtig erwartetes Schiff war, produzierte ich ein englisches Video darüber – und war überrascht, wie erfolgreich das bei YouTube war. Mittlerweile werden meine Kreuzfahrtvideos zwischen 50 000 und 100 000 Mal pro Monat abgerufen.
Seit August 2010 bin ich Teilnehmer am YouTube-Partnerprogramm. Das bedeutet: Ich bin an den Werbeeinnahmen beteiligt, die durch meine Videos erzielt werden. Und mittlerweile gibt es mit dieser Seite einen Anlaufpunkt für alle, die Tipps für ihre Kreuzfahrt suchen.
Wie ist nun also das Geschäftsmodell für Schiffstester.de? Viele von denen, die nur oberflächlich hören, was ich im Netz so mache, die denken, die Videos werden von den Reedereien bezahlt. Das ist selbstverständlich nicht so! Merkt man eigentlich aber auch, wenn man sieht, wie kritisch die Videos sind.
Schiffstester.de finanziert sich durch Werbung bei YouTube, durch Werbung auf der Seite – und durch Beteiligungen an Buchungen oder Verkäufen, die durch meine Seite entstehen. Die Reisen habe ich teils selbst bezahlt, teils fanden sie auf Einladung der Reedereien statt. Aber auch letzteres hat keinen Einfluss auf meine kritische Berichterstattung.
Viel Spaß und Ahoi – vielleicht sehen wir uns mal auf einem Schiff?
Matthias Morr
PS: Schaut Euch mal die vielen Bordkarten an, um einige der Schiffe zu sehen, die ich schon besucht habe…



